Wasser ist die Quelle allen Lebens. Ohne Wasser versiegt das Leben. Zu allen Zeiten haben sich Menschen in der Nähe von Flüssen, Bächen und Quellen niedergelassen. Dort kann am ehesten Gemeinschaft entstehen.
Wasser ist lebensnotwendig und nützlich. Es hat aber auch Kraft und kann gefährlich werden.
Mit Wasser werden Staub und Schmutz abgewaschen. Wasser erfrischt und macht rein. In der Taufe wird darum sichtbar: So, wie wir das Wasser zum Leben brauchen, so brauchen wir Gott. Aus der Zuwendung Gottes können wir ein Leben lang schöpfen.
Auch heute ist von der Symbolkraft des Wassers bei der Taufe viel zu spüren:
Während der Taufe wird der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser benetzt.
Dies kennzeichnet die Zugehörigkeit zu Gott und den Neubeginn des Lebens in der christlichen
Gemeinschaft.
„Wasser allein tut’s freilich nicht", schreibt der Reformator Martin Luther, „sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut."
Bei jeder Taufe kommen also drei Dinge zusammen: das Wasser, das Wort Gottes und der Glaube. Als Christinnen und Christen setzen wir diesen Gedanken fort, indem wir in der Gemeinschaft das Wort Gottes, das in der Bibel steht, wach halten und versuchen, uns im täglichen Handeln davon leiten lassen.
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